Hier finden Sie einen Freundeskreis in Ihrer Nähe: [bitte klicken]

Angehörige

 

„Ein großer Wunsch von mir ist, dass es den Familien wieder gut geht. Mir wurde damals geholfen und deshalb möchte ich heute gern versuchen, anderen Menschen zu helfen. Sicher investiere ich viel von meiner Zeit, meinen Gefühlen, aber ich bekomme auch unendlich viel zurück. Gerade letzte Woche sagte eine erwachsene Tochter eines abhängigen Gruppenmitglieds: ‚Ich bin so froh, dass ich den Mut hatte, mich in meiner Not euch anzuvertrauen. Jetzt bin ich sicher, dass ich es gemeinsam mit dem Freundeskreis schaffen kann, aus meinem Teufelskreis herauszukommen und dass es in unserer Familie wieder ein gutes Miteinander geben kann.‘“
Angehöriges Freundeskreis-Mitglied

In etwa jeder zehnten Familie lebt ein Alkoholiker – zwischen fünf und acht Millionen Ehepartner, Kinder oder Verwandte sind von der Alkoholkrankheit dieser Menschen betroffen. Rund ein Viertel der Teilnehmerinnen in den Freundeskreise sind Angehörige von Suchtkranken, in der Mehrzahl sind es Frauen.

Was für die Suchtkranken das Suchtmittel ist, kann für die Angehörigen der suchtkranke Partner sein. Bei betroffenen Angehörigen dreht sich das ganze Denken, Fühlen und Handeln fast ausschließlich um die Sucht der anderen:

  • Wie kann ich ihm/ihr helfen?
  • Was muss ich tun, damit er/sie nicht mehr trinkt?
  • Wie kann ich verhindern, dass die Umgebung etwas merkt?
  • Was habe ich falsch gemacht, dass er/sie abhängig wurde?

Zum Problem der Co-Abhängigkeit haben die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe folgende Aussagen formuliert [bitte klicken]:

Außerdem weitere Informationen hier.