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Kinder

 

„Von der akuten Trinkzeit meines Vatis bekam ich mehr mit, als meine Eltern vielleicht dachten. Mir war früh klar: In unserer Familie gibt es ein riesiges Problem – Alkohol. Wenn Vati trank, wurde er jedes Mal zu einem anderen Menschen. Es spielten sich Dinge ab, für die ich ihn regelrecht hasste. Von meiner Mutti fühlte ich mich damals verlassen.“
Marie, erwachsenes Kind aus einer Suchtfamilie

  • 2,65 Millionen Kinder unter 18 Jahren in Deutschland wachsen mit mindestens einem alkoholkranken Elternteil auf. Das heißt: Jedes siebte Kind ist von Alkoholabhängigkeit oder -missbrauch in der Familie betroffen.
  • Mehr als ein Drittel aller Drogenabhängigen haben Kinder. Das heißt: Schätzungsweise 40.000 bis 60.000 Kinder haben drogenabhängige Eltern.
  • Mehr als 30 Prozent der Kinder aus Suchtfamilien werden selber süchtig – meist sehr jung in ihrem Leben. Sie neigen zu schädlichem Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit. Es konnte auch ein erhöhtes Risiko für den Konsum, Missbrauch und die Abhängigkeit von illegalen Drogen und Nikotin festgestellt werden.
  • Weitere 50 Prozent dieser Kinder leiden später unter Ängsten, Depressionen und anderen psychischen Störungen.

Zur Zielgruppe „Kinder von Suchtkranken“  haben die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe folgende Aussagen formuliert [bitte klicken]:

Weitere Informationen finden Sie auch hier.