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Jahresbericht 2016: Schwierige Themen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!

In 2016 feierten die Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe wieder ein besonderes Jubiläum: Vor 60 Jahren sind die ersten Freundeskreis-Selbsthilfegruppen in Württemberg entstanden.

Vor etwa 40 Jahren gab es bereits die ersten Überlegungen zu einer bundesweiten Vernetzung. Denn im Juni 1975  wandten sich Vertreter aus Freundeskreisgruppen in Nordhessen und Württemberg an den Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe (heute: Gesamtverband für Suchthilfe). Im Oktober 1975 fand auf Initiative von Ernst Knischewski, damaliger Geschäftsführer des Gesamtverbands für Suchtkrankenhilfe, die erste gemeinsame Sitzung von Freundeskreis-Vertretern statt.

Mich erfüllt es mit Stolz, dass unser Verband ein Selbsthilfeverband ist,  der  durch die Initiative von Suchtkranken und ihren Angehörigen gegründet wurde.  Ihnen erschien es  damals erstrebenswert und sinnvoll, sich bundesweit zu organisieren.

Wir sind noch eine relativ junge Selbsthilfeorganisation. Trotzdem besteht auch bei uns die Gefahr, dass sich in Teilen Routine und manchmal auch Stillstand einschleichen. Deshalb beschäftigen wir uns schon längere Zeit damit, wie Freundeskreise ihr Angebot aktuell halten können, damit sie zielorientiert auf die Bedürfnisse der Menschen in der heutigen Zeit reagieren können und ihr Gruppenangebot daraufhin ausgerichtet ist. 

Es ist wichtig, dass wir nicht stehen bleiben, sondern wir müssen uns den Anforderungen an die heutige Sucht-Selbsthilfe stellen. Dazu gehört auch, dass wir  unsere Selbsthilfearbeit immer wieder kritisch überprüfen, auch wenn das schwierig und manchmal unbequem und vielleicht schmerzhaft ist. 

Deshalb diesmal das Motto: „Schwierige Themen“.

In allen Arbeitsbereichen stellten wir uns die Fragen: An welchen Stellen müssen wir einen Wandel zulassen? Wo und in welcher Form müssen wir unser Angebot verändern und anpassen? Aber auch: Was hat sich bewährt? Was kennzeichnet die Arbeit der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe? Was ist das Profil unseres Verbands? 

Ich bedanke mich bei allen, die unsere Arbeit mitgetragen und gestaltet haben sowie bei allen, die uns ihre Unterstützung ausgedrückt haben.

Besonders möchte ich erwähnen:

  • die Delegierten aus den Landesverbänden und alle Mitarbeitenden im erweiterten Vorstand des Bundesverbands,

  • die Gruppenbegleiter in den örtlichen Freundeskreisen und die Menschen, die sich durch die Gruppenarbeit der Freundeskreise angesprochen fühlen,
  • die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV-Bund),
  • die GKV-Gemeinschaftsförderung - Selbsthilfe auf Bundesebene,
  • die Krankenkassen, die uns Mittel über ihre kassenindividuelle Förderung zur Verfügung stellten.

Ein besonderer Dank geht ebenso an den Gesamtverband für Suchthilfe e.V. und an die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie und Ihr unseren Jahresbericht mit Interesse für unsere Arbeit in der Sucht-Selbsthilfe zur Kenntnis nehmen würden / würdet.

Andreas Bosch
Vorsitzender

Hersbruck, 01. Mai 2017

Hier geht es zum Jahresbericht 2016

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