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Rolf Schmidt, Ehrenvorsitzender des Bundesverbands der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, erhielt das Verdienstkreuz Erster Klasse

Auf Vorschlag von Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin in NRW, wurde Rolf Schmidt  aus Blomberg das Verdienstkreuz 1. Klasse  des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Freitag (21. Oktober 2016) in den Räumen der Bezirksregierung in Detmold überreicht.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl führte in ihrer Rede aus, dass Rolf Schmidt, dem bereits  im April 2000 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen wurde, diese höhere Einstufung zugesprochen wurde, weil er auch über das Jahr 2000 hinaus weiterhin sehr intensiv für die Sucht-Selbsthilfe ehrenamtlich tätig war und ist.

Die Regierungspräsidentin führte aus, dass Rolf Schmidt bereits in 1981 eine Selbsthilfegruppe gegen Suchtgefahren in Blomberg gründete, die sich 1984 den Freundeskreisen für Suchtkrankenhilfe anschloss. Bis 2015 war er Vorsitzender des Freundeskreises. Schwerpunktmäßig lag ihm hier besonders die Arbeit mit jungen Menschen am Herzen. Mit dem Freundeskreis betrieb er über Jahre ein Jugendcafé in Blomberg, dass 2004 auf Initiative von Rolf Schmidt in die Verantwortung der Drogenberatung überging.

Seit 1985 wirkte er im Landesverband Nordrhein-Westfalen mit. Von 1990 bis 2002 war er dort Vorsitzender. Seit 1988 war er Delegierter für den Bundesverband. Hier wurde er 1997 zum Vorsitzenden gewählt und seit 2012 ist er der Ehrenvorsitzende des Bundesverbands.

Seit 2006 ist er zudem Vorsitzender des Trägervereins von Gut Dörenhof, einer Einrichtung für chronisch mehrfach abhängige Menschen in Ostwestfalen-Lippe. Hier ist er gerade dabei, die Finanzierung für den Neubau eines Wohnheims sicherzustellen.

Rolf Schmidt stellte und stellt immer noch die Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns. Den Menschen, die als Abhängige oder Familienmitglieder von einer Sucht betroffen sind, gab und gibt er eine Stimme.

Aus dieser Haltung heraus sind im Bundesverband sehr viele bedeutende Arbeitsschwerpunkte umgesetzt worden.

Hier nur einige Beispiele:

  • ·        die Erarbeitung eines eigenen Leitbilds für die „Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe“.
  • ·        Die Entwicklung der Freundeskreisarbeit in Ostdeutschland. Er ist Mitbegründeter des
          Landesverbands Sachsen.
  • ·        Drei Bundeskongresse fielen in seine Amtszeit, mit jeweils etwa 800 Teilnehmenden.
  • ·        Die Vertretung der Freundeskreise bei den Deutschen Evangelischen Kirchentagen und beim ersten
          Ökumenischen Kirchentag in Berlin.
  • ·        Die Beteiligung an Stellungnahmen in den Gremien der Suchthilfe.
  • ·        Er arbeitete bei der Durchführung von Projekten mit, die dem Verband auch heute noch ein
          besonderes Profil verleihen, z.B. „Kindern von Suchtkranken Halt geben“ und setzte sich  
          ein für die  
  • ·        Konzeption einer modernen Verbandszeitschrift. Das „Freundeskreis-Journal“ erfreut sich nach
          wie vor einer großen Akzeptanz. 

Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle des Bundesverbands gratulieren Rolf Schmidt sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e. V. – Untere Königsstr. 86 – 34117 Kassel – Tel. 0561 780413 – Fax 0561 711282