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Wer? Wie? Was?

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Freundeskreise sind „Kreise von Freunden“, die sich durch große Offenheit auszeichnen. In den Freundeskreisen treffen sich Menschen, die aus unterschiedlichen Lebenswelten kommen und ganz unterschiedlich Erfahrungen gemacht haben – als Suchtkranke, als Angehörige, als junge oder alte Menschen, als Berufstätige oder Menschen ohne Arbeit, als Frauen oder als Männer, als (erwachsene) Kinder oder als Eltern, als…

Freundeskreise bieten Freundschaft und persönliche Beziehungen an. Die Gruppenbesucherinnen und – besucher stärken sich gegenseitig. „Hier hilft nicht einer dem anderen und der wieder ihm; vielmehr hilft jeder sich selbst und hilft dadurch dem anderen, sich selbst zu helfen.“ – so formulierte der Arzt Michael Lukas Moeller in den 1970er Jahren das Prinzip der Selbsthilfe und dies trifft auch heute noch auf die Freundeskreise zu. Die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Menschen in der Gruppe geben vor, was in der Gruppenarbeit geschieht.

 

Freundeskreis-Selbsthilfegruppen zeichnen sich aus durch folgende Merkmale:

 

        ·         Jedes Mitglied geht um seiner selbst willen in die Gruppe.

        ·         Es bestimmt selbst, was es in die Gruppe einbringen will und was nicht.

        ·         Alle Gruppenmitglieder sind gleichgestellt.

        ·         Die Gruppenmitglieder wahren die Schweigepflicht. Sie schützen die  
            persönliche Sphäre jedes Einzelnen.

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e. V. – Untere Königsstr. 86 – 34117 Kassel – Tel. 0561 780413 – Fax 0561 711282