Ziele und Aufgaben
Hilfe zur Selbsthilfe
Freundeskreise verstehen sich als Selbsthilfegruppen. Suchtkranke Menschen erfahren in den Freundeskreisen durch persönliche Beziehungen Stabilisierung, die eine Grundlage zur dauerhaften Abstinenz schafft. Angehörige werden in die Gruppenarbeit einbezogen, denn von einer Suchtkrankheit ist die gesamte Familie betroffen.
Die Freundeskreise kennen keine schriftliche Verpflichtung zur Abstinenz. Vielmehr soll der Schritt in ein Leben ohne Alkohol, Drogen und andere Suchtmittel aufgrund der freien Entscheidung des Suchtkranken und seiner Angehörigen geschehen. Die Gruppenmitglieder lernen dabei voneinander, wie sie mit Schwierigkeiten umgehen können. Die Gruppe bietet Hilfe, indem persönliche Probleme angesprochen, Erfahrungen ausgetauscht, Gefühle mitgeteilt werden.
Die Freundeskreisarbeit ist nicht konfessionell gebunden, richtet sich aber an christlichen Grundwerten aus. Selbsthilfegruppen arbeiten ohne starre Richtlinien und Vorschriften, meist auch ohne die Mitwirkung von professionellen Mitarbeiter/innen.




