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Pathologisches Glückspielen ist von den Sozialversicherungen seit 2001 als behandlungsbedürftige Erkrankung anerkannt. Eines ihrer wichtigsten Merkmale ist der intensive, schwer kontrollierbare Drank zum Spielen. Dieser Zustand kann jederzeit eintreten. auch wenn der Glückspielende über einen längeren Zeitraum spielfrei lebt.

Hier finden Sie Arbeitshilfen - herausgegeben von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS)

Hinweise für Angehörige pathologischer Glücksspielender und Betroffene

Hinweis, die helfen sollen, spielfrei zu bleiben bzw. es wieder zu werden.

Glücksspielsucht

Die meisten Probleme durch Automaten

Die Versorgungsnachfrage von Glücksspielsüchtigen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. 15.800 Spieler haben sich in 2010 in ambulante Betreuung begeben. Die Anzahl der Hilfesuchenden hat sich damit seit 2005 mehr als verdreifacht. Spieler an Geldspielautomaten bilden mit 74,3% der Klienten nach wie vor mit Abstand die größte Gruppe. Nach der aktuellsten Prävalenzstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist bei 0,51% der bundesdeutschen Bevölkerung (275.000 Personen) ein problematisches Spielverhalten und bei 0,49% (264.000 Personen) ein pathologisches Spielverhalten erkennbar.

Quelle: DHS Berlin/Hamm. 12. April 2012